Im ersten Teil von Anna Maria Horner ganz am Anfang an: Vom Kauf der Nähmaschine, über Bügeleisen, Schneidegeräten, verschiedenen Nadelarten und Garnsorten bis hin zur Farbwahl der Stoffe. In einer kleinen Nähschule erläutert sie, wie man Säume macht, Reißverschlüsse einnäht, Quilts einfasst, Knöpfe annäht und einiges mehr.
Im zweiten Teil geht es um konkrete Projekte, die bei mir auf der Skala von unglaublich hässlich bis wahnsinnig toll rangieren. Total schön und gerne nähen würde ich zum Beispiel diesen Stoffkorb. Ich habe ohnehin ein Faible für Kisten und Körbe. Die Anleitungen sind zum Teil sehr ausführlich.

Auch so ein Wanduntensilo wollte ich schon immer mal nähen. Allerdings braucht man dazu auch Wände an denen man sowas aufhängen kann. Fachwerk, das weiß ich aus Erfahrung oder aber auch Regipsverkleidungen, sind dafür gänzlich ungeeignet.
Dieser wunderbare Quilt hat es mir auch angetan. Die Farbkombination ist einfach himmlisch.
Bei anderen Projekten muss ich dann doch wieder an Anna Maria Horners Verstand zweifeln. Ich meine, diese Kinderröcke, das Kissen oder die Röcke auf dem letzten Bild, da kann doch noch nicht mal die richtige Farb- und Stoffwahl etwas ausrichten.
Wunderschöne Projekte und Scheußlichkeiten halten sich meines Erachtens fast die Waage in diesem Buch. Gut, die schönen überwiegen am Ende vielleicht doch.
Es ist sicher das ein oder andere Projekt dabei, das so noch nicht in einem anderen Buch aufgetaucht ist, deshalb finde ich das Buch recht inspirierend. Total vom Hocker gehauen hat es mich allerdings nicht. Wobei ich auch zugeben muss, dass ich einige Farb- und Stoffkombinationen von Frau Horner schon immer sehr gewöhnungsbedürftig fand.









